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Die Praxis für Psychotherapie bietet Ihnen Beratung und Therapie auf Basis der Verhaltenstherapie, zu der Sie im Folgenden einige Informationen finden können.



Was bedeutet Verhaltenstherapie

 

Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, das auf den Erkennt­nissen der Lernforschung gründet.

 

In der Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass menschliches Verhalten (Handeln, Denken und Fühlen) nicht angeboren, sondern erlernt wurde und somit auch wieder verlernt werden kann. So wie Menschen im Laufe ihres Lebens viele nützliche Dinge lernen – z.B. das Aufnehmen zwischen- menschlicher Kontakte und Motivation für Herausforderungen – so können auch ungünstige Verhaltensweisen wie Angstzustände oder Abhängigkeiten erlernt werden. Diese ungünstigen Verhaltensweisen kön­nen das Leben der Betroffenen erheblich einschränken – z.B. Angst, das Haus zu verlassen, Angst vor anderen Menschen, Versagensängste. Dementsprechend besteht der therapeutische Ansatz der Verhaltenstherapie darin, neues Lernen in Gang zu setzen, um die Störung zu vermindern oder ganz zum Verschwinden zu bringen.

 

 

Für wen kann Verhaltenstherapie eine sinnvolle Behandlungsmethode sein

 

Für alle Menschen, die sich in ihrem alltäglichen Leben beeinträchtigt fühlen durch:

 

  • Ängste

  • Depressionen

  • akute Belastungen

  • Zwänge

  • psychosomatische Beschwerden

  • Traumatisierungen

  • Persönlichkeitsstörungen

  • Esstörungen

  • ADS/ADHS

 

 

 
 

Methoden der Verhaltenstherapie

 
Die Techniken zur Veränderung von Verhalten und Erleben haben einen starken Übungs­charakter, wobei die Mitarbeit und Eigenaktivität des Klienten in der Therapieplanung und -gestaltung gefordert ist.

 

 

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht nicht die Frage, wie die biographischen Hintergründe einer Störung aussehen, sondern folgende Punkte:

  • Was genau sind die Probleme, die den Klienten gegenwärtig belasten?

  • Was sind die Gründe für das Weiter­bestehen dieser Schwierigkeiten?

  • Wie kann man dem Klienten bessere Möglichkeiten der Auseinandersetzung vermitteln?

 

 

Wer behandelt Sie

 

Psychotherapie als Kassenleistung wird aus­schließlich von zugelassenen approbierten Diplom-Psychologen und Ärzten durchgeführt, die auf­grund einer mehrjährigen Weiterbildung eine ent­sprechende fachliche Qualifikation nachweisen können.

 

 

Dauer und Häufigkeit der Verhaltenstherapie

 
In der Regel werden zwischen 25-40 Einzel­sitzungen durchgeführt, abhängig von dem Anlass der Therapie sowie dem Therapieverlauf. Eine Verlängerung ist je nach Indikation möglich. Die Therapie findet üblicherweise alle 2 Wochen statt und dauert je Sitzung 50 Minuten.

 


 

 

Wer bezahlt die Verhaltenstherapie

 
Die Verhaltenstherapie gehört neben der tiefenpsychologischen Therapie und der Psychoanalyse zu den sogenannten Richtlinien­verfahren und somit zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können ohne vorherige Konsultation einer Ärztin oder eines Arztes oder Genehmigung durch Ihre Krankenkasse Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Wie beim Arzt wird auch beim Psychotherapeuten beim ersten Besuch pro Quartal eine Praxisgebühr von zehn Euro fällig, sofern keine Überweisung vorliegt. Bei Entrichtung einer Praxisgebühr wird eine Bescheinigung ausgestellt, die als Nachweis für weitere Arztbesuche dient und ein mehrfaches Entrichten der Praxisgebühr verhindert.

 

 
Psychotherapeutische Leistungen sind nach der Beihilfeverordnung grundsätzlich beihilfefähig. Privatkassen erstatten Psychotherapieleistungen dann, wenn sie von dem Versicherten bei Vertragsabschluss einbezogen wurden.

 


Stand: Dezember 2010

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Dipl.Psych. Marion Erbe-Heinbokel | Psychologische Psychotherapeutin